
Energiesparen ist ein wichtiger Beitrag jedes Mitarbeitenden zur Wirksamkeit des EnMS, einschließlich einer verbesserten energiebezogenen Leistung des KIT.
KI-generiertes Bild
Die Kernaussagen
- Wir führen ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 ein.
- Wir verbessern in einem fortlaufenden Prozess unsere energiebezogene Leistung.
- Wir sparen Energie ein und nutzen diese effizient, nachhaltig & ressourcenschonend.
- Wir verfolgen gemeinsame Energieziele und setzten Energieeffizienzmaßnahmen um.
- Wir bewerten unseren Energieeinsatz, Energieverbrauch & Energieeffizienz regelmäßig.
- Wir beschaffen energieeffiziente Anlagen, Produkte & Dienstleistungen.
- Wir berücksichtigen Energieeffizienz bei Auslegung & Betrieb von Anlagen / Gebäuden sowie Energie nutzender Prozesse.
- Wir stellen die Energieversorgung des KIT sicher & steigern unsere eigene erneuerbare Energieversorgung.
- Wir halten energierelevante rechtliche & andere Anforderungen ein.
- Wir stellen nötigen Informationen & Ressourcen zur Verfügung.
Effizientes Heizen
- Schon ein Absenken der Raumtemperatur um ein bis zwei Grad Celsius spart Energie.
- Das Energieteam empfiehlt das Thermostat (wenn vorhanden) an den Heizkörpern zwischen 2 und 3 einzustellen. Falls die Thermostate nicht mehr richtig funktionieren oder die Heizung gluckert und somit entlüftet werden muss, erstellen Sie ein Ticket für die Störung.
- Damit Heizkörper effizient funktionieren, sollten sie für optimale Luftzirkulation nicht durch Möbel verdeckt sein.
- Schließen Sie die Türen zu Räumen, die wenig beheizt werden. Dadurch kühlen Zimmer, die eigentlich warm bleiben sollen, nicht aus. Zugleich wird die Gefahr der Kondenswasserbildung und damit auch Schimmelbildung, welches sich an den Außenwänden des kühleren Zimmers bilden kann, reduziert.
- Drehen Sie bei längerer Abwesenheit (z.B. Dienstreise) die Heizung herunter. Falls Sie nicht daran gedacht haben, dann können Sie FM auch via Ticketsystem informieren. Wir kümmern uns um Ihr Büro.
Reduktion des Stromverbrauchs
- Schalten Sie das Licht aus, sobald Sie den Raum verlassen, auch das Licht in Fluren oder Sanitärräumen muss nicht dauerhaft an sein.
- Bewegungsmelder helfen Strom zu sparen. Ebenso helfen Helligkeitssensoren, da sie das Licht je nach Tageslichteinfall selbstständig anpassen. Auch hierzu können Sie sich gerne via Ticketsystem Unterstützung von FM holen.
- Viele elektronische Geräte lassen sich oft nicht vollständig ausschalten und verschwenden so im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Das ist erkennbar, wenn z. B. an Ihrer Docking-Station permanent ein Licht brennt oder Netzteile von Geräten warm sind oder brummen. Abhilfe schaffen Steckdosenleisten mit Kippschalter oder Steckdosenaufsätze mit Zeitschaltuhren.
- Stellen Sie die Klimaanlagen soweit möglich ab bzw. prüfen Sie bspw. bei dezentralen Serverräumen, ob die Temperaturen nicht angehoben werden können.
- Verzichten Sie auf die Nutzung von Aufzügen und gönnen sich etwas Bewegung
- Der Betrieb von privaten Zusatzheizungen wie z.B. Heizlüftern ist sehr energieintensiv und aus Brandschutzgründen verboten. Werden Ihre Heizkörper nicht warm, melden Sie dies als Störungen über das Ticketsystem.
Richtiges Lüften
- Auch richtiges Lüften hilft: Öffnen Sie die Fenster möglichst komplett für wenige Minuten. So wird die Luft im Raum schnell ausgetauscht, ohne dass die Wände innen auskühlen. Sind die Fenster wieder geschlossen, muss die Heizung danach nur die frische Luft erwärmen, nicht die massiven Bauteile.
- Denken Sie bitte daran, in der kalten Jahreszeit auch die möglicherweise vorhandenen oberen Kippfenster zu schließen und die Lüftung nur über die großflächigen Fenster vorzunehmen. Das schützt in der Übergangszeit auch unsere Fledermäuse.
Akkus (E-Bikes)
- Lithium-Ionen-Akkus (und andere Akkus) dürfen aus Brandschutzgründen nicht in den KIT-Diensträumen / Büros geladen werden. Das Laden von E-Bikes / E-Rollern / Pedelecs mit Lithium-Ionen-Akkus ist nur an den dafür vorgesehenen Ladestationen (KIT Campus Nord) zulässig.
- Für weitere Informationen zum sicheren Laden von Akkus kontaktieren Sie bitte die SUM-Werkfeuerwehr. Bitte beachten Sie auch, dass E-Bikes / E-Roller – ob zum Laden oder generell – nicht in Gebäuden und Fluchtwegen abgestellt werden dürfen (siehe § 3 Parken der KIT Verkehrsordnung).
Das Ziel eines Energiemanagementsystem EnMS nach ISO 50001 ist es, Organisationen in die Lage zu versetzen, die Systeme und Prozesse festzulegen, die zur fortlaufenden Verbesserung der energiebezogenen Leistung – einschließlich Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch – erforderlich sind. Die Norm DIN EN ISO 50001:2018 legt die EnMS- Anforderungen an eine Organisation fest. Eine erfolgreiche Einführung eines EnMS unterstützt eine Verbesserungskultur bezüglich der energiebezogenen Leistung, die von dem Engagement aller Ebenen der Organisation abhängt, insbesondere von dem der obersten Leitung. In vielen Fällen setzt dies einen Kulturwandel innerhalb einer Organisation in Gang.
Ein EnMS gilt für die Tätigkeiten, die der Kontrolle der Organisation innerhalb eines festgelegten Anwendungsbereichs und der Grenzen des EnMS unterliegen. Es wird in der Anwendung an die spezifischen Anforderungen einschließlich der Komplexität der Systeme, des Grads der dokumentierten Information und der verfügbaren Ressourcen angepasst und gilt für Auslegung und Beschaffung von Anlagen/Standorten, Einrichtungen, Systemen oder Energie nutzenden der Organisation.
Die Entwicklung und Verwirklichung eines EnMS beinhaltet eine Energiepolitik, Ziele, Energieziele und Aktionspläne bezogen auf die Energieeffizienz, den Energieeinsatz und den Energieverbrauch der Organisation bei gleichzeitiger Erfüllung geltender gesetzlicher und anderer Anforderungen. Ein EnMS muss Konformität seines Managementsystems mit den Anforderungen der ISO 50001 nachweisen mit dem Ziel der fortlaufenden Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Hierfür erfolgt die Umsetzung anhand systematischer, datengetriebener und faktenbasierter Prozesse innerhalb der Organisation. Die energiebezogene Leistung ist ein Schlüsselelement, das ein integraler Bestandteil ist, um wirksame und messbare Ergebnisse im zeitlichen Verlauf sicherzustellen. Energiebezogene Leistung ist ein Konzept, das sich auf Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch bezieht. Energieleistungskennzahlen (EnPIs) und energetische Ausgangsbasen (EnBs) sind zwei zusammenhängende Elemente, die im Zuge eines EnMS behandelt werden, um Organisationen in die Lage zu versetzen, eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung nachzuweisen.
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Weitere Impulse und Informationen zu Nachhaltigkeit finden Sie auf der Website zur Nachhaltigkeit am KIT.
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