Sauber trennen. Umwelt schützen.

Die neue dreiteilige Abfalltrennung am Campus Süd
Aufkleber für neues Trennsystem

Ende April 2026 startet am Campus Süd die Einführung eines neuen, einheitlichen Abfallkonzepts – Schritt für Schritt in jedem Gebäude.
Unser Ziel ist es, die Abfalltrennung im Universitätsbetrieb noch nachhaltiger, effizienter und rechtskonform zu gestalten.

Kernstück des neuen Systems ist die campusweite Dreifachtrennung in Papier, Restmüll und Wertstoffe, unterstützt durch ein klar verständliches Farb- und Kennzeichnungssystem. Die passenden Sammelbehälter werden nach und nach in allen Gebäuden aufgestellt.

 

 

Das ist neu 

Abfall wird nun dreifach getrennt – nach Papier, Restmüll und Wertstoff:

  • Neue gekennzeichnete Abfallbehälter mit drei Fächern in verschiedenen Größen
  • In Büros, Besprechungsräumen und – wenn möglich – auch in Laboren wird künftig ausschließlich Papier gesammelt.
  • Für alle weiteren Abfallarten stehen Ihnen zentrale Sammelstellen in Foyers, Fluren und Teeküchen zur Verfügung.

 

Bis Ende 2026 sollen alle Gebäude am Campus Süd ausgestattet sein. Die Gebäude werden nach und nach bestückt.

So läuft die Einführung ab

Das neue Abfalltrennkonzept wird sukzessive umgesetzt. Wir gehen davon aus, dass mehr als 900 Räume von der Umstellung betroffen sind.

Sie kennen Ihre Räumlichkeiten am besten, faher freuen wir uns auf Ihre Mithilfe. 
Bitte benennen Sie eine mögliche Ansprechperson für die Abstimmung vor Ort und senden Sie uns eine E-Mail an abfalltrennung∂fm.kit.edu.

Folgende Angaben werden benötigt:

  • Gebäude
  • Institut
  • Ansprechperson(en)
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

 

Sollten Sie als Institut in mehreren Gebäuden ansässig sein, benennen Sie bitte pro Gebäude eine Ansprechperson, die mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist und uns bei der Festlegung der Abfallbehälteranzahl (Kunststoffeimer in Teeküchen und kleinen Aufenthaltsräumen etc.) und der Aufstellorte unterstützt.

Folgende Punkte werden ca. 2 Wochen vor der Aufstellung der Systeme bei der Vor-Ort-Abstimmung gemeinsam besprochen:

  • Erläuterung des Abfalltrennkonzepts und Abstimmung der weiteren Vorgehensweise am Tag der Auslieferung.
  • Festlegung der endgültigen Behälteranzahl für Abfallsysteme sowie Bestimmung der Aufstellorte. 
  • Besichtigung besonderer räumlicher Begebenheiten, sowie Ableitung bedarfsgerechter Lösungen in Teeküchen, Gängen, Laboren und Werkstätten.  
  • Ermittlung des Bedarfs (Standard Kunststoff Abfalleimer) für Teeküchen und kleinen Aufenthaltsräumen. 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. 

 

Was kommt wo rein?

  • Hörsäle, Seminarräume & zentrale Bereiche: Ab sofort gibt es neue Abfalltrennsysteme mit drei Fächern. Bitte trennen Sie Ihren Abfall sorgfältig!
  • Teeküchen: Auch in den Teeküchen werden neuen Behälter zur Trennung von Restmüll und Wertstoff aufgestellt.
  • Büros und Besprechungsräume: In den Büroabfalleimern darf NUR PAPIER entsorgt werden. Restmüll und Wertstoff ist in zentralen Bereichen wie z.B. Teeküchen zu entsorgen.
  • Werkstätten und Labore: In Laboren und Werkstätten werden in Absprache mit den Labor- und Werkstattverantwortlichen ausschließlich Papierbehälter geleert. Die Entsorgung weiterer Fraktionen wie Wertstoffe und Restmüll erfolgt nach den örtlichen Gegebenheiten zentralisiert (z. B. in Teeküchen, auf Fluren oder in Foyers). Alle Abfälle, die nicht als Regelabfälle gelten, sind gemäß der Abfallordnung des KIT zu entsorgen. Dies sind z.B. gefährliche Abfälle aus Laboren oder Abfälle aus Werkstätten wie Holzreste, Metall etc.
KI-generiertes Bild

 

Besondere Abfallarten 

  • Biomüll ⇒ Restmüll
  • Altglas ⇒ Glascontainer 
  • Batterien, Datenträger, Toner, Tintenpatronen ⇒ Sonderabfalllager (Bau 30.93)
  • Datenschutzrelevante Unterlagen ⇒ Aktenvernichtungscontainer (Bei Bedarf vorherige Abstimmung mit dem KIT-Archiv)

TIPP

Für den Aushang in Büros und Teeküchen können Sie sich unseren Spickzettel zur Abfallzuordnung ausdrucken. So haben Sie jederzeit eine Übersicht über verschiedenen Abfallarten und ihrer korrekten Zuordnung vor Ort.

KI-generiertes Bild

 

Sauberer Campus? Nur wenn alle mitziehen!

Unser neues Abfallsystem kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Jede einzelne Person leistet einen wichtigen Beitrag – durch richtige Trennung, sorgfältige Nutzung der Behälter und verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag. Bitte unterstützen Sie das neue System aktiv – jede richtig getroffene Trennentscheidung hilft uns, unseren Campus gemeinsam nachhaltiger und sauberer zu gestalten.

Wenn einmal nicht ganz richtig getrennt wurde und im Behälter etwas landet, das dort nicht hineingehört, hinterlassen die Reinigungskräfte eine „orange Karte“ als Hinweis. In diesem Fall wird der Behälter nicht geleert.
 

Downloads

Bei Bedarf können sie über die zentrale E-Mail-Adresse abfalltrennung∂fm.kit.edu auch weitere Sticker anfragen. 

 

Noch Fragen?

Bei allgemeinen Fragen, Feedback und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an die zentrale E-Mail-Adresse abfalltrennung∂fm.kit.edu. Das Projektteam von FM INFRA und FM VEA hilft Ihnen gerne weiter.

FAQ

Gibt es einen Plan, auf dem die Abgabestellen eingezeichnet sind?

Ja. Direkt auf der Website Standorte der Abfalldepots und Abfallsammelstellen oder über das Link- und Downloadcenter FM in der Rubrik „Ver- und Entsorgungsanlagen“ → „Abfallmanagement“ oder direkt


Wird das Abfallsystem auch in dezentral verwalteten Gebäuden eingeführt (z. B. Gebäude 09.20, Douglasstraße)?

Die dezentral verwalteten Gebäude sind in der Regel angemietet und die Abfallentsorgung der Gebäude wird nicht von KIT sondern von den jeweiligen Hausverwaltungen organisiert. Normalerweise sind die Gebäude der Entsorgung des Teams Sauberes Karlsruhe angeschlossen und es gibt somit bereits die Dreifachtrennung, wie sie in der Stadt Karlsruhe praktiziert wird. 
Sollten IN den Gebäuden die entsprechenden Trennmöglichkeiten vorhanden sein, werden auch hier die Möglichkeiten schrittweise geschaffen. 
Aufgrund von Platz-, Kosten- und Bedarfsaspekten können jedoch nicht überall große Abfalltrennsysteme mit Brandschutzfunktion eingesetzt werden. In solchen Fällen werden alternative Lösungen (z. B. Kunststoffbehälter) genutzt.

 

Was passiert, wenn Gäste (z. B. Seminarteilnehmende) die Mülltrennung nicht einhalten?

Falsch getrennter Abfall wird in der Regel als Restmüll entsorgt, da keine Nachsortierung erfolgt.

Wie wird Umsetzung in großen Gebäuden organisiert mit unterschiedlichen Instituten und Ansprechpersonen?

Nicht überall kann eine feste Ansprechperson benannt werden. In solchen Fällen stimmt sich das Reinigungs-Team vor Ort direkt ab und rüstet die Räume nach den angetroffenen Möglichkeiten aus. Eine Ansprechperson ist jedoch wünschenswert, um Abläufe zu erleichtern.

 

Wie wird Biomüll behandelt? Was mache ich mit meiner Bananenschale o. Ä.?

Biomüll wird in der Regel über den Restmüll entsorgt und muss nicht separat gesammelt werden. Der Restmüll wird künftig an zentralen Orten (z. B. Teeküchen, Fluren oder Foyers) gesammelt und täglich geleert.

Was passiert, wenn Gäste (z. B. Seminarteilnehmende) die Mülltrennung nicht einhalten?

Falsch getrennter Abfall wird in der Regel als Restmüll entsorgt, da keine Nachsortierung erfolgt.

Wo und wie werden Batterien entsorgt?

Gesammelte Altbatterien, Datenträger, Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden über das Sonderabfalllager in Gebäude 30.93 entsorgt.

 

Wir benötigen eher Restmüllbehälter als Papierkörbe – gibt es Anpassungen?

Die Mülltrennung stellt einen erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Gebäudereinigung dar. Zur Vereinfachung ist eine einheitliche Regelung erforderlich.
Die Büros werden künftig einmal wöchentlich gereinigt, inklusive Leerung der Papierkörbe.
Für Restmüll werden zentrale Sammelstellen eingerichtet, sodass weiterhin eine Entsorgung in zumutbarer Nähe möglich ist.
 

Wie häufig wird geleert?

Die Papierabfallbehälter werden einmal pro Woche geleert. Die Reinigung der Büroräume erfolgt ebenfalls wöchentlich.
Der genaue Reinigungstag kann variieren und ist abhängig von Dienstplanung und Auslastung.


Müssen Nutzer ihren Müll selbst zu zentralen Sammelstellen bringen?

Ja. Restmüll, Biomüll und Wertstoffe sind an zentralen Sammelstellen innerhalb der Gebäude zu entsorgen.
Die dortigen Behälter werden in der Regel täglich geleert. Der Papierabfall in den Büros und Laboren wird für gewöhnlich einmal in der Woche geleert.

 

Können vorhandene Mülleimer weiter genutzt werden?

Ja, die meisten vorhandenen Abfallbehälter können weiterhin genutzt werden. Bei zusätzlichem Bedarf werden weitere Behälter bereitgestellt und bei Bedarf durch feuerfeste Behälter getauscht. 

Wer trägt die Kosten für neue Abfallbehälter?

Die Beschaffung erfolgt zentral über FM INFRA. Eine direkte Kostenumlage auf einzelne Institute erfolgt nicht.

Gibt es die Aufkleber auch einzeln?

Ja. Einzelaufkleber können über die E-Mail-Adresse abfalltrennung∂fm.kit.edu angefordert werden.


An wen wenden bei unzureichenden Behältern?

Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail an abfalltrennung∂fm.kit.edu

 

Wie wird sichergestellt, dass Reinigungskräfte korrekt trennen?

Die Reinigungskräfte setzen die Dreifachtrennung auch auf ihren Reinigungswagen um und nutzen für jede Fraktion eigene Sammelbehälter oder Beutel.
Im Außenbereich sind die Abfallcontainer entsprechend gekennzeichnet.
Eine korrekte Mülltrennung durch die Nutzerinnen und Nutzer ist Voraussetzung. Falsch getrennter Abfall wird als Restmüll entsorgt. Eine Nachsortierung ist nicht vorgesehen.

Haben Reinigungskräfte Zeit zur Kontrolle?

Die „Orange Karte“ soll die Arbeit der Reinigungskräfte erleichtern, indem Fehleinwürfe reduziert werden. Da Büromüll nur einmal pro Woche geleert wird, kann falsch entsorgter Biomüll länger im Büro verbleiben. Die „Orange Karte“ wird ausschließlich in Büros und ggf. Laboren eingesetzt.

Wann und wie werden Reinigungskräfte geschult?

Die Dienstleister wurden bereits über die Umstellung informiert. Objektleitungen und Vorarbeiter erhalten entsprechende Informationsmaterialien.
Die Schulung der Reinigungskräfte erfolgt verpflichtend durch die jeweiligen Dienstleister vor oder bei Einführung der Abfalltrennung in den jeweiligen Gebäuden.

Wer informiert externe Reinigungsunternehmen in dezentralen Gebäuden?

Die Dienstleister am Campus Süd wurden informiert und sind verpflichtet, diese Informationen über Schulungen und Reinigungspläne an die Reinigungskräfte weiterzugeben. Die Einführung und Umsetzung erfolgt stufenweise je Gebäude.

 

Wird der Brandschutz berücksichtigt?

Ja. Die Behälter werden außerhalb von Fluchtwegen aufgestellt und verfügen über brandhemmende Eigenschaften.
Zusätzlich erfolgen Begehungen vor Ort sowie Abstimmungen mit den Nutzerinnen und Nutzern.

Sind Außenbehälter abgeschlossen?

Nur wenige Behälter im Außenbereich sind abschließbar oder gesichert. Fehleinwürfe können daher nicht vollständig ausgeschlossen werden.